Solche Marderschaden sind nicht nur ärgerlich, sondern auch teuer. Ob durch- oder angebissene Kabel, zerrissene Dämmmatten oder beschädigte Schläuche, die Schäden, die Marder hinterlassen, können gravierend sein und ins Geld gehen.
Hinweise, dass sich ein Marder am Auto zu schaffen gemacht hat, sind zum Beispiel Pfotenabdrücke auf der Motorhaube, der Windschutzscheibe oder am Dach, Kot- oder Urinspuren auf dem Lack rund um die Antenne oder auslaufende Flüssigkeiten bzw. herumliegende Gummiteile.
Manche Hersteller statten ihre Fahrzeuge inzwischen schon werkseitig mit dickeren Kabeln und Isolierungen aus. Bei E-Fahrzeugen besteht bei den Hochvoltverkabelungen durch deren Struktur zumindest keine Gefahr, durchgebissen werden zu können. Es gibt auch Nachrüstlösungen, die helfen können, wie zum Beispiel mit Ultraschall oder Hochspannung. Hausmittel wie WC-Duftsteine oder Tierhaare helfen aber nur bedingt.
Am besten parkt man sein Fahrzeug in einer abgeschlossenen Garage, um Marderbisse zu vermeiden, die Duftspuren im Motorraum können mit einer Motorwäsche beseitigt werden.
Versichert sind Marderschäden nur mit einer Kaskoversicherung. Ein Marderangriff kostet wohl im Schnitt an die 550 Euro - eine kostspielige Erfahrung.